Jupiter – das Lebensprinzip von Entwicklung, Toleranz und Großmut

Ist er wahrhaft ein Weiser, so fordert er Euch nicht auf, das Haus seiner Weisheit zu betreten. Eher geleitet er Euch zur Schwelle Eures eigenen Geistes.

Khalil Gibran

Die Planetenqualität von Jupiter steht für Werte wie Synthese, Einsicht, Hoffnung oder Expansion, ist zukunftsorientiert, optimistisch, großzügig und „jovial“. Der Göttervater Jupiter (Zeus) wurde für seine Güte, Toleranz und Gnade geschätzt. Den „großen Plan“ erkennen ist ebenso wichtig wie das tief religiöse, Sinn suchende, philosophische Prinzip.

Bilder für den Jupiter sind sowohl die Vorweihnachtszeit als auch die feierliche Stimmung bei brennenden Kerzen. Weite Reisen, auf denen man sein Glück sucht oder das Verkünden einer Mission, der Neugeburt des Lichts, stehen für diesen Archetyp.

Das Prinzip im Lebensraum

Große hohe Räume in Altbauwohnungen oder ein weiter Ausblick begeistern diesen Archetyp. Die Einrichtung ist oft üppig, prachtvoll und ausladend, auf alle Fälle wird man viele „Sammlungen“ bzw. Ansammlungen finden – wenn auch sinnvoll geordnet. Möbelstücke oder religiöse Gegenstände, die von diversen Fernreisen mitgebracht wurden, dürfen natürlich nicht fehlen. Wohneigentum muss nicht unbedingt sein, es gibt ja auch entsprechende „10-Zimmer-Villen“ zu mieten ...

Planung nach dem Jupiter-Prinzip

Haus oder Wohnung
Der Lebensraum dieses Archetyps ist auf jeden Fall großzügig und groß angelegt. Wie beim Prinzip Sonne spielt ein Zentrum eine wichtige Rolle, vielleicht auch eine gewisse Hierarchie mit Haupt- und Nebenräumen oder -gebäuden. Schwungvoll dynamisch, breit und weit darf alles sein, bloß nicht detailliert und kleinlich. Ob es eine große Sammlung von Figuren oder die Anhäufung exotischer Pflanzen ist – entsprechender Platz muss dafür geschaffen werden. Da Jupiter zum Element Feuer gehört, kann man auch eine Feuerstelle mit kräftigen Flammen (im Gegensatz zu Mars = der Funke oder Sonne = die Glut) einplanen.

Garten
Ähnliches gilt natürlich auch für den Garten: Großzügigkeit und Weite, leuchtende Farben, üppige Blüten – und natürlich exotische Pflanzen. Als typischer Baum wird der Ahorn genannt: „Ahorn hat mehr als alle anderen Bäume einen Mittelpunkt in sich selbst, aber ebenso sehr sucht er mehr als andere die Verbindung mit dem gesamten Umkreis der Welt“ (F. Julius und E.M. Kranich). Auch aufgrund seiner herrlich roten Herbstfärbung passt er bestens zu diesem Prinzip. Kunstgegenstände aus „aller Herren Länder“ können in Garten oder Haus integriert werden: Buddha-Statue, Laternen oder Sitzmöbel.

An dieser Stelle möchte ich besonders darauf hinweisen: Alle Gegenstände, Möbelstücke, Antiquitäten etc., deren genaue Herkunft und Historie man nicht kennt – besonders, wenn sie aus dem religiösen Kontext stammen – unbedingt energetisch reinigen, bevor sie in den eigenen Lebensraum integriert werden.

 

Fotos: Fotolia #63181355 | #57311796 | #17767977

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Kurz-Charakteristik

Element: Feuer – männlich
Sternzeichen: Schütze
Gegenpol: Merkur (Zwillinge)

Das passt zum Lebensprinzip „Jupiter“

Formen (Signatur)
ausladend, wuchtig, weit, großzügig, offen, prachtvoll, üppig, barock, schwungvoll, dynamisch, extensiv; sinnvoll angeordnet

Farben
Violett, Lila, Purpur, Kardinalrot, Königsblau, Tiefgelb, leuchtende Farben

Materialien
Holz, Farben, leicht brennbare Materialien; Flanell; Zinn, Bronze

Bäume und Sträucher
Bäume generell; Ahorn, Rosskastanie, Eiche, Buche, Pappel, Esche, Linde, Ulme, Purpur-Magnolie; Walnussbaum, Bananenstaude, Dattelpalme, Mammutbaum; Feigenbaum, Birnbaum, Olivenbaum, Pfirsichbaum; Rhododendron

Blumen
Pfingstrose, Gladiole, Löwenzahn, Lotus, Lavendel, Veilchen, Muskatblüte, Clematis, Hibiskus, Hortensie

Räucherwerk
Bernstein (Harz), Borretsch, Heidekraut, Lavendel, Mädesüß, Majoran, Mastix, Melisse, Odermenning, Orange, Schafgarbe, Tanne, Thymian, Zimtrinde